Sitzung der Fachgruppe Systemarchitektur am 27.04.2010
In ihrer letzten Sitzung hat sich die Fachgruppe mit 2 Themen beschäftigt:
1. E-Energy Ontologie
Die TU München entwickelt derzeit als Teil der Evaluationsarbeit der Begleitforschung in enger Zusammenarbeit mit der Fachgruppe und den Modellregionen eine Ontologie. Bisher wurden 350 Begriffe und 500-600 Beziehungen in ein Ontologie-Werkzeug eingepflegt. Aus einer Zusammenschau der Ontologien von 3 Modellregionen wählt die TUM eine plausible Begriffswelt unter Berücksichtigung der Terminologie der Modellregionen und der DKE Arbeitsgruppen Kernmodelle und Terminologie.
Die Ontologie beschreibt eine einheitliche Begriffswelt und soll vor allem dazu dienen, dass die Modellregionen die wesentlichen Architekturelemente der anderen Konsortien schnell erfassen und diskutieren können. So sind "konfliktträchtige" Themen schnell erkennbar und Synergien werden sichtbar.
2. Datensicherheit
IT-Sicherheit, Funktionssicherheit, Imformationssicherheit, Betriebssicherheit und viele weitere Begriffe stecken ein Untersuchungsfeld ab, dem die Modellregionen große Bedeutung beimessen - wohl wissend, dass dies ein großes Thema für den Bereich Smart Grid ist, im Rahmen von E-Energy abernicht erschöpfend und abschließend betrachtet werden kann.
Mit dem folgenden Bild sollen die Handlungsfelder beschrieben werden:
Der allgemeine Arbeitsprozess für eine "Roadmap Datensicherheit" ist noch zu defi-nieren. Die E-Energy Partnern können dies nicht alleine leisten und wollen mit ande-ren Institutionen zusammenarbeiten (DKE, TeleTrust, etc.). In Vorbereitung dafür hat die Fachgruppe Systemarchitektur eine Arbeitsgruppe Datensicherheit eingerichtet, die folgende Aufgaben wahrnimmt:
o Schutzziele definieren
o Bedrohungen listen
o Vorschläge machen, wie in Kooperation mit weiteren Partnern eine Roadmap zum Thema Cyber Security entstehen kann.
In einem ersten Schritt wird die Arbeitsgruppe mittels eines Fragebogens die in den Modellregionen identifizierten Bedrohungen und Risiken, Sicherheitskategorien, etc. abfragen und übersichtlich im Vergleich darstellen. Im Herbst 2010 sollen dann in Kooperation mit weiteren Partnern die weiteren Schritte definiert werden.