Interview mit Prof. Dr. Michael Laskowski (E-DeMa)
Im Gespräch erklärt Prof. Dr. Michael Laskowski, Projektleiter des E-Energy-Projekts E-DeMa, die Besonderheiten der Modellregion Rhein-Ruhr, die Verwirklichung des vernetzten Hauses und die Bedeutung von E-Energy.
Welche Ziele verfolgt Ihr Modellprojekt?
Das Modellprojekt E-DeMa wird Lösungen entwickeln, die die dezentrale Energieerzeugung und den Verbrauch zukünftig in Einklang bringen. Hierzu sollen ein Marktplatz der Energie sowieMechanismen bereitgestellt werden, mit deren Hilfe ein automatisierter Ablauf zwischen Erzeuger und Prosumer möglich ist. Der Privatkunde erhält eine Energieeffizienzlösung, die zumeinen seinenVerbrauch reduziert, zum anderen aber auch seinen Energiekonsum auf Zeiten verschiebt, zu denen Energie in ausreichender Menge kostengünstig zur Verfügung steht.
Was ist das Besondere an E-DeMa?
E-DeMa setzt sein Modellvorhaben in der Stadt Mülheim um. In Mülheim werden neben E-DeMa auch SmartMeter und Lösungen aus dem Umfeld E-Mobility realisiert. Die Modellregion liegt imbevölkerungsreichsten Teil Deutschlands und repräsentiert alle Bevölkerungsschichten.Wesentlich am Projekt E-DeMa ist dabei die allgemeine Anwendbarkeit der Lösungen, d.h. es werden für alle Haushalte verallgemeinerbare Lösungen angestrebt.
Gibt es bereits konkrete Pläne zur Verwirklichung des „Smart Homes“?
Im Projekt E-DeMa stellt das IKT-Gateway die Basis zur Verwirklichung des „vernetzten Hauses“ dar. Zudem ist die Festlegung bzw. Standardisierung von Protokollen ein wesentlicher Meilenstein. Gleiches gilt auch für die Endgeräte wie Waschmaschine, Heizung oder elektrische Rolläden.
Welche Bedeutung räumen Sie dem Gesamtprojekt E-Energy ein?
E-Energy wird bei erfolgreicher Durchführung mittelfristig die gesamte Energielandschaft verändern. Gerade für die Integration der erneuerbaren Energien in das Gesamtsystem werden die E-Energy-Lösungen sehr wichtig sein.
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